BIM (Building Information Modeling) ist eine Arbeitsweise, bei der alle Beteiligten gemeinsam an einem digitalen Informationsmodell des Bauwerks arbeiten. Neben der Geometrie enthält dieses Modell Informationen zu Materialien, Mengen, Terminplan und Kosten.
Weniger Überraschungen auf der Baustelle
Weil die Fachdisziplinen ihre Modelle zusammenführen, treten Kollisionen — etwa eine Leitung, die durch einen Träger verläuft — schon in der Entwurfsphase zutage statt während der Ausführung. Das spart Fehlerkosten und Verzögerung.
Vom Modell zur Information
Der eigentliche Wert liegt in den Daten: Mengenauszüge für die Kalkulation, Verknüpfung mit Terminplan (4D) und Kosten (5D) sowie Informationen, die bei der Übergabe für Betrieb und Wartung übergeben werden. Klare Vereinbarungen über eine Informationslieferungsspezifikation sind dabei unverzichtbar.